Falls Ihr Kunde beim Bezahlen bemerkt, dass er nicht genug Geld dabei hat, haben Sie mehrere Möglichkeiten zu reagieren.
Empfohlene Variante: Kunde überweist den Betrag
Dies ist das empfohlene Verfahren. Wir empfehlen Ihnen, eine Zahlungsart „Überweisung/Rechnung" anzulegen. Wie bei anderen Zahlungen können Sie dann nachvollziehen, dass der Kunde den Betrag auf andere Weise beglichen hat. Sie können dann regelmäßig die Zahlungsarten in der Kasse auflistet und prüfen, ob diese beglichen wurden. Wenn diese beglichen wurde, hinterlegen Sie diese Information entsprechend als Kommentar.
- Legen Sie ein neues Konto „Überweisung/Rechnung" an und markieren Sie dieses Konto als „Zahlungskonto". Fragen Sie Ihren Steuerberater nach einer entsprechenden Kontonummer für die Buchhaltung.
- Hinterlegen Sie Ihre Bankverbindung auf dem A4-Rechnungsfooter.
- Anschließend können Sie Kassiervorgänge damit abkassieren.
- Versenden Sie die Rechnung mit der E-Mail-Funktion.
- Hat der Kunde überwiesen, können Sie diese Information in der Zahlungsübersicht der Kasse hinterlegen.
Hinweis: Das Erstellen/Löschen/Bearbeiten von Zahlungskonten kann zu irreversiblen Problemen in Ihrem Kassensystem führen. Wir empfehlen Ihnen, dies nicht einfach „auszuprobieren", sondern ernsthaft mit Ihrem Steuerberater abzusprechen.
Kunde möchte beim nächsten Mal bezahlen
Hierzu empfehlen wir diesen Artikel: Kundenkredit
Fallstricke
Wir möchten hier nochmal darauf hinweisen:
- Abkassieren am Folgetag (wenn der Kunde ggf. den Betrag in Bar vorbeibringt) ist nicht gesetzeskonform.
- Den Betrag auf 0 Euro durch einen Rabatt zu reduzieren und beim nächsten Termin zu ergänzen ist zwar möglich, wird aber nicht empfohlen. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Steuerberater.
- Den Termin auf den Tag zu verschieben, an dem der Kunde bezahlen möchte, ist nicht gesetzeskonform.